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Die Tätigkeit in der Landwirtschaft öffnet den Blick für die Natur, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Einflüsse des Wetters. Ein Großteil unseres Familieneinkommens kam aus der Herstellung von Torfziegeln (den Wasen) für viele Haushalte der Stadt Salzburg. Das war Schwerarbeit. Doch daneben mussten wir erkennen, dass das Moorvorkommen durch den Abbau jährlich schrumpfte. Unser Vater war vielseitig interessiert und visionär veranlagt. Als die Heizungen in den Wohnhaäusern auf Öl und Gas umgestellt wurden, wandten wir uns der Herstellung von Moorprodukten für die Kurortmedizin zu.
bis dahin war ich als so genanntes "weichendes Kind" (das Hoferbe ging automatisch an den ältesten Sohn) in London als Finanzbuchhalter bei einem Broker von Lloyds, der größten Versicherung der Welt, tätig. Durch einen Zufall traf ich einen deutschen Arzt, der mir erzählte, dass er für Forschungszwecke in England keine geeigneten Moore findet. Nun, Moor hatten wir zuhause in Salzburg ja genügend. Ich bot ihm also meine Hilfe an. Ich lieferte ihm einige Säcke Moor, im Gegenzug durfte ich ihn in seinem Forschungsinstitut besuchen.
Nun war es um meine Laufbahn als Bilanzbuchhalter geschehen! Es zog mich förmlich in den Bereich der Naturheilkunde, genauer gesagt in den Bereich der Herstellung von Naturheilkunde-Produkten. Zu groß war der Reiz dieser neuen, selbst gestellten Herausforderung. Ich ließ in London alles zurück, um meine ganze Kraft, Liebe und Zuneigung in diese neue faszinierende Aufgabe zu stecken. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Die Nähe zur Forschung blieb aus den ersten Tagen im Londoner Forschungsinstitut bestehen. Denn erst wenn wir Praktiker verstehen, was Mediziner und Patienten von einem Produkt, einer Technologie erwarten, können wir erfolgreich sein. Manches Mal wartete ich gar nicht erst darauf, von einem "Bedarf", einer "Erwartung" zu hören, sondern ging zielgerichtet mit einer eigenen Idee so weit voran, dass ich sie den nicht immer begeisterten Wissenschaftlern zeigen konnte. Doch die berechtigten Bedenken durch kluge Nachbesserungen auszuräumen, war und bleibt auch fortan eine faszinierende Aufgabe für mich.


 
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