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› DER ANKLEIDE- UND RUHERAUM: (Apodyterium, Spoliatorium, Vestiarium)
Türkisch: Djamken. Arabisch: Maslakh. Persisch: Bine
› DER HALBWARME RAUM: (Tepidarium, Alipterium)
Türkisch: Soukluk. Arabisch: Bet el Auel
› DER WARMRAUM: (Caldarium, Sudatorium)
Türkisch und arabisch: Harara
› DER DAMPFRAUM:
Meist abgewandelte Zwischenklimata bis zum richtigen Dampfbad unserer Vorstellung.
› RÄUME MIT SONDERFUKTIONEN:
Nischen mit Enthaarungsbehandlungen, sowie Plauderräume, weil in den eigentlichen Ruheräumen wenig, und wenn dann nur ganz leise gesprochen wird.


Der ANKLEIDE-UND RUHERAUM ist auf einer Erhöhung von 1,20 m aus Holz oder Stein errichtet. Dort befinden sich die Sofas, sowie Abstellfächer für die Badeschuhe. Diese Anlage ist meist in 2 Etagen errichtet. Die obere für die vornehmen Badegäste. Dem Eingang gegenüber sind die Utensilien für die Bewirtung mit Tee und Kaffee sowie die Wasserpfeifen untergebracht.


Der HALBWARME RAUM ist meist schlicht, nur mit einem an der Wand verlaufenden Sitzpodium versehen. Badegäste, denen der Warmraum und der Dampfraum zu heiß sind, verbleiben gleich im halbwarmen Raum. Eine technische Besonderheit, die eigentlich dem römischen Laconicum entlehnt ist, stellt die Giebelöffnung dar. Diese wird durch eine Stein- oder Eisenscheibe abgedeckt. Durch einen Kettenzug kann sie für die Vorräume zum Warmraum geöffnet werden. Hier sorgte man offensichtlich öfters für eine Belüftung.
Der WARMRAUM ist mittig mit dem Nabelstein und in den Ecken mit den Brünnchen (Kurne) ausgestattet.


 
Tagsüber sind die Haupträume der Hamamlari in einem Halbdunkel gehalten. In die Kuppel sind kleine Glas-Prismen-Fenster eingearbeitet, die den Sonneschein schräg in den Hauptraum werfen. Diese Lichstrahlen wandern im Raum, der Sonnenbewegung folgend. Diese besondere Beleuchtungstechnik findet sich in keiner anderen Badekultur.

 
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