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Behandler und Gast stehen in permanentem zwischenmenschlichem Austausch und beeinflussen einander im Umgang.

Die Einflüsse vom Behandler auf den Gast


› Die Berührung mit den Händen
› Die Art der Berührungsübertragung - mit spitzen Fingern - mit den Handflächen, drückend, ziehend oder kreisend.
› Die Haut-Außentemperatur des Behandlers an den Händen ("Eine kalte Hand hat mich berührt - mir ist Angst geworden.")
› Der Geruch, den der Behandler ausströmt. Das limbische System reagiert schneller als alle anderen Sinne ("Der Gestank von kaltem Rauch ließ Ekel bei mir aufkommen.")
› Der visuelle und sprachliche Eindruck, den der Behandler hinterlässt. Alle diese Eindrücke spielen eine entscheidende Rolle - die Kleidung, der Eindruck einer gepflegten Erscheinung, Bewegungen, die Sprache und das Mienenspiel.
› Die "Aura": Unter dieser Zusammenfassung verstehen wir alle, auch energetischen Ströme, die zwischen Menschen ausgetauscht werden. Sie scheinen vorhanden zu sein, lassen sich jedoch mit den gängigen Methoden nicht messen.

 

Die Einflüsse vom Gast auf den Behandler


› Die Erwartungshaltung: Bevor wir mit anderen Menschen einen körperlichen Kontakt eingehen, spiegelt sich in unserem Verhalten die Erwartung des nun Kommenden. Ein erfahrener Behandler kann mit dieser Art von Spannung umgehen.
› Eine ungepflegte Erscheinung: Sie tritt dem Behandler häufiger entgegen als man glaubt.
› Der Geruch, den der Gast ausströmt ("Diesen Menschen konnte ich nicht riechen und letztlich nicht gut behandeln.")
› Der visuelle und sprachliche Ausdruck wie auch bei der Beziehung zwischen Behandler und Gast (s.o.).
› Die "Aura": wie auch bei der Beziehung zwischen Behandler und Gast (s.o.).

Erst im Zusammenspiel all dieser Einflüsse kann man die Komplexität der Tätigkeiten des behandelnden Personals verstehen.
› Der Gewöhnungseffekt: "Ich möchte von Susanne behandelt werden", zeigt, was es bedeutet, einen Behandler für sich gefunden zu haben, der "passt".
› Mit einer überhöhten Fluktuation beim behandelnden Personal werden viele Bindungen an das Haus zerstört (Stammkunden).

Das behandelnde Personal ist der Überbringer der anwenderischen Leistung an den Gast. Dieses Überbringen ist jedoch so zu verstehen, dass wirksame Medien nicht einfach nur aufgelegt oder aufgetragen, sondern in die Haut eingearbeitet werden. Hier liegt auch der große Unterschied. Beim Auftragen verspürt der Gast den Druck der Hand des Behandlers  sozusagen "stoßgedämpft" durch die weich-pastöse Konsistenz der Creme. Beim aktiveren Einreiben wird mehr Druckenergie eingesetzt. Die "stoßdämpfende" Wirkung wird kaum mehr verspürt. Es bleibt nur mehr die Funktion des Gleitmittels. Diese ist bei jeder Art von Massage von großer Bedeutung. Der Druck der Finger wird erhöht, die Haut mit dem darunter liegenden Bindegewebe und der Muskulatur weicht etwas zurück. Die Funktion des Gleitmittels liegt darin, die Druckenergie an eine andere Stelle zu verlagern.


Behandler und Gast stehen in enger Beziehung zueinander, verschiedene Merkmale beeinflussen dieses Miteinander. Als Spa-Anbieter sind Sie auf der Suche nach profesionellen Kräften für Ihr Haus, die jeder Situationen gewachsen sind. Doch was macht ein gutes Team aus und vor allem, wie gewinnen Sie die Mitglieder? Lesen Sie hier, worauf es wirklich ankommt!

 

 
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