
Unter dem Begriff "Klostermedizin" versteht die Medizingeschichte die Epoche zwischen dem 10. und 13. Jhdt. In dieser Zeit lag das Wissen auf allen Gebieten - einschließlich der Medizin - in den Klöstern. Die Klostermedizin betrachtet den Menschen als ganzheitliches Wesen und setzt neben einer geregelten Lebensordnung im christlichen Sinn vor allem auf Heilkräuter. Bei der Klostermedizin geht es nicht um die so genannte "hohe Medizin", sondern um Anwendungen, die äußerst wirkungsvoll sind und einfach anzuwenden sind.
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