
Anlässlich einer Präsentation zum Thema „Salve-in-terra®“ vor einer internationalen Fachpresse auf der Reiter Alm referierte der Berliner Universitätsprofessor Dr. Müller-Oerlinghausen über den wichtigen Zusammenhang zwischen Berührung und psychischer Gesundheit. Maßgeblich ist das bei Berührung entstehende Hormon Oxytocin (v. altgriech. „schnell“ und „Geburt“: „schnelle Geburt“), das im Kerngebiet des Hypothalamus gebildet wird und sich kumulativ aufbaut.
Dieses Hormon hat entscheidende Auswirkungen auf das zwischenmenschliche Verhalten und reduziert gleichzeitig das Stresshormon Cortisol. In der Folge entstehen tiefe Entspannung und engstes Vertrauen zum Partner. Alle Barrieren, intensive emotionale Verbindungen einzugehen, werden abgebaut. Es wird angenommen, dass die Freisetzung von Oxytocin stabilisierend auf Beziehungen wirkt. Daher wird Oxytocin auch oft als „Treuehormon“ bezeichnet.
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